Dyson

Gross war die Freude, als wir uns einen Dyson-Staubsauger leisteten – Vorfreude auf ungebremste Saugkraft und kraftvolle Reinigung der Wohnung von Tierhaaren, Milben und was sonst noch alles am Boden fleucht. Der erste Eindruck begeisterte. Die 1600 Watt saugten stark und kräftig, besonders im Vergleich zu unserem in die Jahre gekommenen Sauger, und so überwog das tolle Sauggefühl das laute Motorengeräusch und es wurde wie wild alles abgesaugt.

Auch ein Jahr später noch saugt er stark und kräftig – und er tönt immer noch kräftig. Nur gewöhnen will ich mich nicht so recht an das laute Geräusch. Auch sonst weist er im täglichen Gebrauch Mankos auf, die das anfängliche Hochgefühl trüben. So ist er offensichtlich für grosse, weitläufige Wohnungen gedacht – in unserer kleinen, sperrigen Wohnung erweist er sich als sehr behäbig und wenig wendig, auch durch den seitlich austretenden Schlauch. Ganz und gar kein sportlicher Flitzer… Die Öffnung des Rohr ist sehr gross, so dass man weder Verschmutzungen an der Bürste gut absaugen kann noch Kleider vakuumieren kann (es saugt einfach die Luft von aussen an). Was mit den „normalen“ Saugern geht, benögtigt hier Erfindungsgeist (z.B. Klebeband…) Die spezielle Bürstenkopfarretierung verunmöglicht das Aufsetzen firmenfremder Düsen – die alte Tierhaardüse ist damit unbrauchbar geworden. Die diversen Düsen werden am Griff befestigt – wer’s mag… Gut hingegen ist die kombinierte Bürsten-/Fugendüse. Unangenehm wird’s, will man in der Höhe etwas absaugen.

Fazit: Er saugt und saugt und saugt. Ohne Kraftverlust. Mehr hat Dyson auch nicht versprochen. Und das hält er. In einer grossen, unverstellten Wohnung kommen seine Qualitäten voll zum Zug. Doch nochmals kaufen würde ich ihn nicht – dazu ist er einfach zu unhandlich.


1 Kommentar

  1. und er ist ein richtiger katzenschreck. die grosse rennt immer um ihr leben, wenn der dyson eingeschaltet wird… 🙂

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